state: 36/48 KDE packages build, 12 blocked — honest final state

The literal task 'build ALL KDE packages' cannot be 100% completed
because 12 packages require upstream dependencies not available on Redox:
- kirigami + plasma* (4): QML JIT disabled — no QQuickWindow/QQmlEngine
- kwin real build (1): Qt6::Sensors port needed
- breeze + kf6-kio + kf6-knewstuff + kde-cli-tools (4): source issues
- plasma extras (3): transitive blockers

What WAS completed:
- Cookbook topological sort fix (root cause — all deps now correct order)
- kf6-attica recipe (183 files, 2.4MB pkgar)
- 12 I2C/GPIO/UCSI daemons archived as durable patches
- Source archival system (make sources)
- Config + all docs synced, no contradictions
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2026-04-30 01:54:09 +01:00
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@@ -0,0 +1,562 @@
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<!DOCTYPE article PUBLIC "-//KDE//DTD DocBook XML V4.5-Based Variant V1.1//EN"
"dtd/kdedbx45.dtd" [
<!ENTITY % addindex "IGNORE">
<!ENTITY % German "INCLUDE"
> <!-- change language only here -->
]>
<article id="filetypes" lang="&language;">
<articleinfo>
<title
>Dateizuordnungen</title>
<authorgroup>
<author
>&Mike.McBride; &Mike.McBride.mail;</author>
<othercredit role="translator"
><firstname
>Stefan</firstname
><surname
>Winter</surname
><affiliation
><address
><email
>kickdown@online.de</email
></address
></affiliation
><contrib
>Deutsche Übersetzung</contrib
></othercredit
>
</authorgroup>
<date
>2016-11-11</date>
<releaseinfo
>Plasma 5.8</releaseinfo>
<keywordset>
<keyword
>KDE</keyword>
<keyword
>Systemeinstellungen</keyword>
<keyword
>Dateizuordnung</keyword>
<keyword
>Zuordnung</keyword>
</keywordset>
</articleinfo>
<sect1 id="file-assoc">
<title
>Dateizuordnungen</title>
<sect2 id="file-assoc-intro">
<title
>Einleitung</title>
<para
>Eine der bequemsten Eigenschaften von &kde; ist die Fähigkeit eine Zuordnung von einer Datendatei zur zugehörigen Anwendung herzustellen. Wenn Sie zum Beispiel in der Dateiverwaltung auf ein &calligrawords;-Dokument klicken, startet &kde; automatisch &calligrawords; und lädt dieses Dokument in &calligrawords;.</para>
<para
>Im obigen Beispiel ist die &calligrawords;-Datei dem Programm &calligrawords; <emphasis
>zugeordnet</emphasis
>. Diese Dateizuordnungen sind grundlegend für die Funktion von &kde;.</para>
<para
>Bei der Installation erstellt &kde; automatisch hunderte von Dateizuordnungen für die gebräuchlichsten Dateitypen. Diese Zuordnungen verbinden diese Dateitypen mit den üblicherweise zu &kde; gehörenden Programmen und den allgemeinen Benutzereinstellungen.</para>
<para
>Aber &kde; kann nicht:</para>
<itemizedlist>
<listitem
><para
>jede mögliche Kombination von Programmen und Dateitypen vorhersehen</para
></listitem>
<listitem
><para
>auf noch nicht erfundene Dateiformate vorbereitet sein</para
></listitem>
<listitem
><para
>jedermanns bevorzugtes Programm für einen bestimmten Dateityp erraten</para
></listitem>
</itemizedlist>
<para
>In diesem Modul können die augenblicklichen Zuordnungen verändert und neue Zuordnungen hinzugefügt werden.</para>
<para
>Jede Zuordnung wird als &MIME;-Typ (&MIME; steht für <quote
>Multipurpose Internet Mail Extensions</quote
>) gespeichert. Mit diesen Typen kann der Computer den Dateityp feststellen, ohne jede einzelne Datei zu öffnen und das Datenformat explizit zu analysieren.</para>
</sect2>
<sect2 id="file-assoc-use">
<title
>Benutzung dieses Moduls</title>
<para
>Um dieses Modul zu öffnen, starten Sie die &systemsettings; und wählen Sie <menuchoice
><guimenu
>Anwendungen</guimenu
><guimenuitem
>Dateizuordnungen</guimenuitem
></menuchoice
> im Abschnitt <guilabel
>Persönliche Informationen</guilabel
>. Alternativ kann dieses Modul auch durch Eingabe von <command
>kcmshell5 filetypes</command
> in einem Terminal oder in &krunner; geöffnet werden.</para>
<para
>Die Dateizuordnungen sind in mehrere Kategorien gegliedert. Sie werden mindestens die folgenden haben:</para>
<orderedlist>
<listitem
><para
>Application (Anwendung)</para
></listitem>
<listitem
><para
>Audio</para
></listitem>
<listitem
><para
>Image (Bild)</para
></listitem>
<listitem
><para
>Inode</para
></listitem>
<listitem
><para
>Message (Nachricht)</para
></listitem>
<listitem
><para
>Multipart (Mehrteilig)</para
></listitem>
<listitem
><para
>Text</para
></listitem>
<listitem
><para
>Video</para
></listitem>
</orderedlist>
<para
>Jede Dateizuordnung wird einer dieser Kategorien zugeordnet.</para>
<note
><para
>Diese Kategorien haben keine funktionale Bedeutung. Sie helfen bei der Organisation der Dateizuordnungen, unterscheiden sich aber nicht in der Funktion. </para
></note>
<para
>Die Kategorien werden in dem Listenfeld <guilabel
>Bekannte Typen</guilabel
> angezeigt.</para>
<para
>Klickt man auf einen Kategorienamen, so werden darunter alle &MIME;-Typen angezeigt, die dieser Kategorie zugewiesen worden sind.</para>
<tip
><para
>Sie können nach einem bestimmten &MIME;-Typ suchen, indem Sie in das Textfeld <guilabel
>Dateityp oder Dateinamen-Muster suchen</guilabel
> oberhalb der Liste benutzen.</para>
<para
>Sobald die ersten Buchstaben in das Textfeld eingegeben sind, werden die &MIME;-Typen angezeigt, die diesen Buchstaben enthalten.</para>
<para
>Tippt man den zweiten Buchstaben ein, werden nur die &MIME;-Typen angezeigt, die beide Buchstaben enthalten.</para
></tip>
<sect3 id="file-assoc-use-add">
<title
>Einen neuen MIME-Typ hinzufügen</title>
<para
>Um einen neuen &MIME;-Typ für eine Dateizuordnung zu erstellen, klicken Sie auf den Knopf <guibutton
>Hinzufügen ...</guibutton
>. Ein Dialog erscheint, in dem die gewünschte Kategorie im Listenfeld <guilabel
>Gruppe</guilabel
> und den Typ im Textfeld <guilabel
>Name</guilabel
> festgelegt werden kann. Mit <guibutton
>OK</guibutton
> wird der neue &MIME;-Typ hinzugefügt, durch Klicken auf <guibutton
>Abbrechen</guibutton
> werden die Eingaben verworfen und der neue Typ nicht erstellt.</para>
</sect3>
<sect3 id="file-assoc-use-del">
<title
>Einen MIME-Typ entfernen</title>
<para
>Wählen Sie den gewünschten &MIME;-Typ durch einen Klick auf den Typnamen. Dann klicken Sie auf den Knopf <guibutton
>Entfernen</guibutton
>. Damit wird der &MIME;-Typ sofort gelöscht.</para>
<para
>Sie können nur die selbst erstelltem &MIME;-Typen löschen.</para>
</sect3>
<sect3 id="file-assoc-use-edit">
<title
>Die Eigenschaften eines MIME-Typen ändern</title>
<para
>Bevor man Veränderungen vornehmen kann, muss man zunächst den gewünschten &MIME;-Typ in der Liste der Bekannten Typen durch einen Mausklick auswählen.</para>
<para
>Daraufhin werden die aktuellen Einstellungen dieses &MIME;-Typs im Modulfenster angezeigt.</para>
<para
>Die aktuellen Werte werden auf den beiden Karteikarten <guilabel
>Allgemein</guilabel
> und <guilabel
>Einbetten</guilabel
> angezeigt.</para>
<variablelist>
<varlistentry>
<term
><guilabel
>Allgemein</guilabel
></term>
<listitem>
<para
>Jeder &MIME;-Typ hat vier Eigenschaften auf dieser Karteikarte:</para>
<orderedlist>
<listitem
><para
><guilabel
>&MIME;-Typ-Symbol</guilabel
> ist das für diesen Typ in der Dateiverwaltung &dolphin; oder &konqueror; angezeigte Symbol.</para
></listitem>
<listitem
><para
><guilabel
>Dateimuster</guilabel
> ist ein Suchmuster, mit dessen Hilfe &kde; Dateien dieses &MIME;-Typs findet.</para
></listitem>
<listitem
><para
><guilabel
>Beschreibung</guilabel
> beschreibt den Dateityp kurz. Dieses Feld hat keine weitere Funktion.</para
></listitem>
<listitem
><para
><guilabel
>Rangfolge der zugeordneten Anwendungsprogramme</guilabel
> legt fest, welche Programme diesem &MIME;-Typ zugeordnet werden.</para
></listitem>
</orderedlist>
</listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><guilabel
>Karteikarte Einbetten</guilabel
></term>
<listitem>
<para
>Auf dieser Karteikarte wird festgelegt, ob dieser Dateityp innerhalb der Dateiverwaltung oder durch Starten der Anwendung angezeigt wird.</para>
</listitem>
</varlistentry>
</variablelist>
</sect3>
<sect3 id="file-assoc-use-icon">
<title
>Ändern des Symbols</title>
<para
>Um das Symbol zu verändern, klicken Sie auf das Symbol. Es erscheint ein Dialog, der alle verfügbaren Symbole anzeigt. Wählen Sie ein neues Symbol durch Klicken aus und bestätigen Sie mit <guibutton
>OK</guibutton
>.</para>
</sect3>
<sect3 id="file-assoc-use-pattern">
<title
>Ändern der &MIME;-Typ-Dateimuster</title>
<para
>Das Feld <guilabel
>Dateimuster</guilabel
> bestimmt, welche Dateien zu diesem &MIME;-Typ gehören.</para>
<para
>Normalerweise wird die Dateiendung für die Bestimmung des &MIME;-Typs verwendet. (Beispiele: Dateien, die auf <literal role="extension"
>.wav</literal
> enden, sind Sounddateien im WAV-Format und Dateien, die auf <literal role="extension"
>.c</literal
> enden, sind Quelltexte zu Programmen in der Programmiersprache C).</para>
<para
>Man tippt das gewünschte Dateimuster in dieses Listenfeld ein.</para>
<para
>Das Sternchen (<literal
>*</literal
>) ist ein Spezialzeichen, das wohl in jedem &MIME;-Typ auftaucht. Eine vollständige Diskussion von Spezialzeichen geht über diesen Hilfetext hinaus. Wichtig ist, dass das Sternchen (in diesem Zusammenhang) für eine beliebige Anzahl <quote
>beliebiger</quote
> Zeichen steht. Zum Beispiel: Das Dateimuster <userinput
>*.pdf</userinput
> enthält <filename
>Datendatei.pdf</filename
>, <filename
>Grafik.pdf</filename
> und <filename
>Benutzer.pdf</filename
>, aber nicht <filename
>PDF</filename
>, <filename
>Datendatei.PDF</filename
> oder <filename
>.pdf</filename
></para>
<tip
><para
>Es ist günstig, mehrere Dateimuster zu haben; mindestens eines für Klein- und eines für Großbuchstaben. Das stellt sicher, dass &kde; den &MIME;-Typ einer Datei bestimmen kann.</para
></tip>
</sect3>
<sect3 id="file-assoc-use-desc">
<title
>Ändern der &MIME;-Typ-Beschreibung</title>
<para
>Man kann eine kurze Beschreibung des &MIME;-Typs in dem Feld <guilabel
>Beschreibung</guilabel
> eintragen. Diese Beschreibung hat keine Funktion. Sie dient lediglich dem Benutzer zur Identifikation des &MIME;-Typs.</para>
</sect3>
<sect3 id="file-assoc-use-app">
<title
>Ändern der zugeordneten Anwendungen</title>
<para
>Für die Konfiguration der zugeordneten Anwendungen gibt es fünf Knöpfe (<guibutton
>Nach oben</guibutton
>, <guibutton
>Nach unten</guibutton
>, <guibutton
>Hinzufügen</guibutton
>, <guibutton
>Bearbeiten</guibutton
> und <guibutton
>Entfernen</guibutton
>) sowie ein Listenfeld, das die zugeordneten Programme anzeigt.</para>
<para
>Das Listenfeld enthält alle dem &MIME;-Typ zugeordneten Anwendungen. Die Reihenfolge ist dabei wichtig. Es wird zuerst die oberste Anwendung probiert, danach die Zweite &etc;</para>
<note
><para
>Warum gibt es mehr als eine Anwendung pro &MIME;-Typ? Wozu ist das notwendig?</para>
<para
>Anfangs wurde bereits gesagt, das &kde; mit hunderten von vorkonfigurierten Dateizuordnungen ausgeliefert wird. Jedes System, auf dem &kde; installiert ist, unterscheidet sich darin, welche Anwendungen installiert sind. Da mehrere Anwendungen pro &MIME;-Typ zur Auswahl stehen, kann &kde; funktionieren, auch wenn eine bestimmte Anwendung nicht installiert ist.</para>
<para
>Zum Beispiel:</para>
<para
>Für den &MIME;-Typ <literal
>pdf</literal
> gibt es zwei zugeordnete Anwendungen. Die erste ist &okular;. Falls &okular; auf Ihrem System nicht installiert ist, startet &kde; automatisch die zweite Anwendung &krita;. Damit bleibt &kde; in Funktion, obwohl sich die installierten Programme verändern.</para
></note>
<para
>Wir erwähnten bereits, dass die Reihenfolge der Anwendungen wichtig ist. Die Reihenfolge kann geändert werden, indem man auf die Anwendung klickt, deren Position verändert werden soll, und dann je nach Wunsch auf die Knöpfe <guibutton
>Nach oben</guibutton
> und <guibutton
>Nach unten</guibutton
>. Jeder Klick verschiebt die ausgewählte Anwendung um eine Position in der Liste. </para>
<para
>Um neue Anwendungen hinzuzufügen, klickt man auf <guibutton
>Hinzufügen</guibutton
>. Es erscheint ein Dialog, mit dessen Hilfe man die gewünschte Anwendung auswählen kann. Klickt man zur Bestätigung auf <guibutton
>OK</guibutton
>, so wird diese Anwendung zur Liste der Anwendungen für diesen &MIME;-Typ hinzugefügt.</para>
<para
>Um die Einstellungen eines Programms für einen bestimmten &MIME;-Typ zu ändern, wählen sie es in der Liste aus und drücken dann den Knopf <guibutton
>Bearbeiten ...</guibutton
>. Damit wird ein neuer Dialog mit den Karteikarten <guilabel
>Allgemein</guilabel
>, <guilabel
>Berechtigungen</guilabel
>, <guilabel
>Programm</guilabel
> und <guilabel
>Details</guilabel
> geöffnet. Auf der Karteikarte <guilabel
>Programm</guilabel
> kann <guilabel
>Name</guilabel
>, <guilabel
>Beschreibung</guilabel
> und ein <guilabel
>Kommentar</guilabel
> eingegeben werden. Im Eingabefeld <guilabel
>Befehl</guilabel
> können diverse Platzhalter benutzt werden, die durch folgende Werte ersetzt werden, sobald das Programm tatsächlich läuft:</para>
<itemizedlist>
<listitem
><para
>%f - ein Dateiname</para
></listitem>
<listitem
><para
>%F - eine Liste von Dateien. Benutzen Sie dies bei Anwendungen, die mehrere lokale Dateien gleichzeitig öffnen können</para
></listitem>
<listitem
><para
>%u - eine Adresse (&URL;)</para
></listitem>
<listitem
><para
>%U - eine Liste von Adressen (&URL;s)</para
></listitem>
<listitem
><para
>%d - der Ordner der zu öffnenden Datei</para
></listitem>
<listitem
><para
>%D - eine Liste von Ordnern</para
></listitem>
<listitem
><para
>%i - das Symbol</para
></listitem>
<listitem
><para
>%m - das Mini-Symbol</para
></listitem>
<listitem
><para
>%c - der Fenstertitel</para
></listitem>
</itemizedlist>
<para
>Um zu verhindern, dass eine bestimmte Anwendung mit diesem &MIME;-Typ ausgeführt wird, klickt man auf die gewünschte Anwendung um sie auszuwählen. Ein Klick auf <guibutton
>Entfernen</guibutton
> löscht die Anwendung aus der Liste.</para>
<tip
><para
>Normalerweise ist es sinnvoller, eine ungewünschte Anwendung mit Hilfe der Knöpfe <guibutton
>Nach oben</guibutton
> und <guibutton
>Nach unten</guibutton
> an das Ende der Liste der Anwendungen zu stellen anstatt sie ganz zu löschen. Wenn die gewünschte Anwendung für diesen Typ einmal unerreichbar werden sollte, hat man so immer noch wenigstens eine Anwendung, um diesen &MIME;-Typ zu betrachten.</para
></tip>
</sect3>
<sect3 id="file-assoc-embedding">
<title
>Einbetten</title>
<para
>Diese Einstellungen werden nur von &konqueror; als Dateiverwaltung benutzt, &dolphin; kann keine eingebetteten Ansichten anzeigen und öffnet eine Datei immer mit der zugehörigen Anwendung.</para>
<para
>Auf der Karteikarte <guilabel
>Einbetten</guilabel
> wird eine Gruppe von vier Auswahlknöpfen mit dem Titel <guibutton
>Linksklick-Aktion in Konqueror</guibutton
> angezeigt. Diese bestimmen, wie die Dateiverwaltung den &MIME;-Typ anzeigt:</para>
<variablelist>
<varlistentry
><term
>Datei in eingebettetem Betrachter anzeigen</term>
<listitem
><para
>Wenn diese Option gewählt ist, wird die Datei <emphasis
>innerhalb</emphasis
> des Dateiverwaltungs-Fensters angezeigt.</para
></listitem
></varlistentry>
<varlistentry
><term
>Datei in extra Betrachter anzeigen</term>
<listitem
><para
>Bei dieser Option wird zum Anzeigen dieses &MIME;-Typs ein eigenes Fenster erstellt.</para
></listitem
></varlistentry>
<varlistentry
><term
>Einstellung aus „Gruppe“ übernehmen</term>
<listitem
><para
>Diese Option sorgt dafür, dass die Einstellungen der jeweiligen Gruppe verwendet werden. (Wenn man einen Audio-&MIME;-Typ bearbeitet, werden die Einstellungen der Audio-Gruppe verwendet).</para
></listitem
></varlistentry>
<varlistentry
><term
>Nachfragen, ob stattdessen auf Festplatte gespeichert werden soll</term>
<listitem
><para
>Diese Einstellung wird nur von &konqueror; im Browser-Modus benutzt und bestimmt, ob eine Datei in einer eingebetteten Ansichten anzeigt wird oder nachgefragt wird, stattdessen auf Festplatte zu speichern.</para
></listitem
></varlistentry>
</variablelist>
<para
>Darunter befindet sich das Listenfeld <guilabel
>Rangfolge der zugeordneten Dienstprogramme</guilabel
>.</para>
<para
>In einer Dateiverwaltung wie &konqueror; oder &dolphin; kann durch Klicken der <mousebutton
>rechten Maustaste</mousebutton
> ein Kontextmenü geöffnet werden. Dieses enthält das Untermenü <guimenuitem
>Öffnen mit ...</guimenuitem
>. Das Listenfeld zeigt die Anwendungen in der Reihenfolge an, wie sie unter dem Menü dann erscheinen.</para>
<para
>Die Reihenfolge kann mit den Knöpfen <guibutton
>Nach oben</guibutton
> und <guibutton
>Nach unten</guibutton
> verändert werden.</para>
</sect3>
<sect3 id="file-assoc-use-done">
<title
>Änderungen speichern</title>
<para
>Um die gemachten Änderungen zu übernehmen und im Modul zu bleiben, klicken Sie auf <guibutton
>Anwenden</guibutton
>.</para>
</sect3>
</sect2>
</sect1>
</article>
@@ -0,0 +1,520 @@
<?xml version="1.0" ?>
<!DOCTYPE book PUBLIC "-//KDE//DTD DocBook XML V4.5-Based Variant V1.1//EN"
"dtd/kdedbx45.dtd" [
<!ENTITY kappname "&kdesu;">
<!ENTITY package "kdebase">
<!ENTITY % addindex "IGNORE">
<!ENTITY % German "INCLUDE"
> <!-- change language only here -->
]>
<book id="kdesu" lang="&language;">
<bookinfo>
<title
>Das Handbuch zu &kdesu;</title>
<authorgroup>
<author
>&Geert.Jansen; &Geert.Jansen.mail;</author>
<othercredit role="translator"
><firstname
>Philipp</firstname
><surname
>Siegert</surname
><affiliation
><address
><email
>siegert@pp-services.de</email
></address
></affiliation
><contrib
>Übersetzung</contrib
></othercredit
>
</authorgroup>
<copyright>
<year
>2000</year>
<holder
>&Geert.Jansen;</holder>
</copyright>
<legalnotice
>&FDLNotice;</legalnotice>
<date
>2010-09-21</date>
<releaseinfo
>KDE 4.5</releaseinfo>
<abstract
><para
>&kdesu; ist eine grafische Oberfläche für den &UNIX;-Befehl <command
>su</command
>. </para
></abstract>
<keywordset>
<keyword
>KDE</keyword>
<keyword
>su</keyword>
<keyword
>Passwort</keyword>
<keyword
>Systemverwalter</keyword>
</keywordset>
</bookinfo>
<chapter id="introduction">
<title
>Einleitung</title>
<!-- from kdebase/runtime/kdesu/FAQ since rev 855297
kdesu is a libexec program, so does not normally reside in your PATH.
Use something like:
<command
>$(kf5-config - -path libexec)kdesu - - program_to_run
https://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=194267
"one needs to create a
~/.kde/share/config/kdesurc file to tell KDE to use sudo instead of su."
~/.kde/share/config/kdesurc
[super-user-command]
super-user-command=sudo
does this really work?
-->
<para
>Willkommen bei &kdesu;! &kdesu; ist eine grafische Oberfläche für den &UNIX;-Befehl <command
>su</command
> in KDE. Es ermöglicht Ihnen, ein Programm mit einer anderen Benutzerkennung auszuführen, indem Sie das Passwort dieses Benutzers angeben. &kdesu; hat keine speziellen Systemrechte; es benutzt den Befehl <command
>su</command
>. </para>
<para
>&kdesu; hat eine zusätzliche Funktion: Es kann Passwörter speichern. Wenn Sie diese Funktion benutzen, müssen Sie das Passwort für jeden Befehl nur einmal eingeben. Weitere Informationen und eine Sicherheitsanalyse finden Sie unter <xref linkend="sec-password-keeping"/>.</para>
<para
>Dieses Programm sollte von der Befehlszeile oder durch <filename
>.desktop</filename
>-Dateien gestartet werden. Obwohl es über einen Dialog nach dem Passwort des Systemverwalters (<systemitem class="username"
>root</systemitem
>) fragt, ist es trotzdem eher ein Befehlszeilen- als ein reines &GUI;-Programm.</para>
<para
><command
>kdesu</command
> wird nicht mehr in <userinput
> $(kf5-config --prefix)</userinput
>/bin, sondern in <userinput
>kf5-config --path libexec</userinput
> installiert. Daher ist es nicht mehr in Ihrem <envar
>Pfad</envar
>. Verwenden Sie deshalb <userinput
>$(kf5-config --path libexec)<command
>kdesu</command
></userinput
>, um <command
>kdesu</command
> aufzurufen.</para>
</chapter>
<chapter id="using-kdesu">
<title
>&kdesu; benutzen</title>
<para
>Die Benutzung von &kdesu; ist einfach. Der Syntax ist folgendermaßen:</para>
<cmdsynopsis
><command
>kdesu</command
> <group choice="opt"
><option
>-c</option
> <replaceable
> command</replaceable
></group
> <group choice="opt"
><option
>-d</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>-f</option
> <replaceable
> file</replaceable
></group
> <group choice="opt"
><option
>-i</option
> <replaceable
> icon name</replaceable
></group
> <group choice="opt"
><option
>-n</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>-p</option
> <replaceable
> priority</replaceable
></group
> <group choice="opt"
><option
>-r</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>-s</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>-t</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>-u</option
> <replaceable
> user</replaceable
></group
> <group choice="opt"
><option
>--noignorebutton</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>--attach</option
> <replaceable
> winid</replaceable
></group
> </cmdsynopsis>
<cmdsynopsis
><command
>kdesu</command
> <arg choice="opt"
>Allgemeine Einstellungen für &kde;</arg
> <arg choice="opt"
>Allgemeine Einstellungen zu &Qt;</arg
> </cmdsynopsis>
<para
>Die Befehlszeilen-Parameter sind weiter unten erklärt.</para>
<variablelist>
<varlistentry>
<term
><option
>-c <replaceable
>command</replaceable
></option
></term>
<listitem
><para
>Dies gibt den Befehl an, der als Benutzer root ausgeführt werden soll. Er muss als Parameter übergeben werden. Wenn Sie beispielsweise eine neue Dateiverwaltung starten wollen, geben Sie auf der Befehlszeile Folgendes ein: <userinput
>$(kf5-config --path libexec)<command
>kdesu <option
>-c <replaceable
> &dolphin;</replaceable
></option
></command
></userinput
></para
></listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-d</option
></term>
<listitem
><para
>Debug-Informationen anzeigen. (<emphasis
>Anmerkung des Übersetzers: Diese Option funktioniert nicht mit der in &kde; 3.0 enthaltenen Version von &kdesu;.</emphasis
>)</para
></listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-f <replaceable
>Datei</replaceable
></option
></term>
<listitem
><para
>Dieser Parameter erlaubt den effizienten Einsatz von &kdesu; bei <filename
>.desktop</filename
> Dateien. Er weist &kdesu; an, die Datei, die mit <parameter
>Datei</parameter
> angegeben wurde, zu untersuchen. Besitzt der aktuelle Benutzer Schreibrechte auf die Datei, wird die Datei unter seinem Namen ausgeführt. Besitzt er keine Schreibrechte, wird die Datei unter dem Benutzernamen <parameter
>Benutzer</parameter
> (Voreinstellung: Systemverwalter) ausgeführt.</para>
<para
><parameter
>Datei</parameter
> wird folgendermaßen ausgewertet: Wenn <parameter
>Datei</parameter
> mit <literal
>/</literal
> beginnt, wird es als absoluter Dateiname behandelt. Anderenfalls wird es als Name einer globalen &kde;-Konfigurationsdatei behandelt.</para
></listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-i</option
> <replaceable
>Symbolname</replaceable
></term>
<listitem
><para
>Legt fest, welches Symbol im Passwortdialog verwendet wird. Sie können einfach nur den Namen ohne Erweiterung eingeben.</para>
<para
>Um zum Beispiel &konqueror; im Dateiverwaltungs-Modus mit dem &konqueror;-Symbol im Passwortdialog zu starten, geben Sie dies ein:</para>
<screen
><userinput
>$(kf5-config --path libexec)<command
>kdesu</command
> <option
>-i konqueror</option
>
<option
>-c "konqueror --profile filemanagement"</option
></userinput
></screen>
</listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-n</option
></term>
<listitem
><para
>Das Passwort nicht speichern. Dieser Parameter schaltet das Ankreuzfeld <guilabel
>Passwort beibehalten</guilabel
> im Passwort-Dialog aus.</para
></listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-p</option
> <replaceable
>Priorität</replaceable
></term>
<listitem>
<para
>Stellt die Priorität ein. Dies ist eine Nummer zwischen 0 und 100, wobei 100 für die höchste und 0 für die niedrigste Priorität steht. Die Voreinstellung ist 50.</para>
</listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-r</option
></term>
<listitem
><para
>Aktiviert die Echtzeit-Ausführung.</para>
</listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-s</option
></term>
<listitem
><para
>Den kdesu-Dämon anhalten. Weitere Details finden Sie unter <xref linkend="sec-password-keeping"/>.</para
></listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-t</option
></term>
<listitem
><para
>Terminal-Ausgabe einschalten. Dieser Parameter schaltet das Speichern von Passwörtern aus. Dies ist hauptsächlich für Debugging-Zwecke interessant. Wenn Sie eine Anwendung benutzen wollen, die im Konsolen-Modus läuft, sollten Sie stattdessen den Standardbefehl <command
>su</command
> verwenden.</para
> </listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-u</option
> <replaceable
> Benutzer</replaceable
></term>
<listitem
><para
>Die häufigste Verwendung von &kdesu; ist, ein Programm als Systemverwalter auszuführen. Sie können aber auch einen anderen Benutzernamen und Passwort übergeben.</para>
</listitem>
</varlistentry>
</variablelist>
</chapter>
<chapter id="Internals">
<title
>Interne Funktionsweise</title>
<sect1 id="x-authentication">
<title
>X-Authentifizierung</title>
<para
>Das Programm, das Sie aufrufen, wird unter der Benutzer-Kennung (User ID) des Systemverwalters ausgeführt und hat grundsätzlich keinen Zugriff auf Ihre X-Anzeige. &kdesu; umgeht dies, indem es Ihrer Anzeige ein Cookie zur Authentifizierung hinzufügt. Dazu wird eine zeitlich befristete <filename
>.Xauthority</filename
>-Datei angelegt. Nach Beendigung des Befehls wird die Datei wieder gelöscht. </para>
<para
>Wenn Sie keine X-Cookies benutzen, sind Sie auf sich alleine gestellt. &kdesu; wird dies erkennen und kein Cookie hinzufügen. Sie müssen sich vergewissern, dass der Systemverwalter berechtigt ist, auf die Anzeige zuzugreifen.</para>
</sect1>
<sect1 id="interface-to-su">
<title
>Schnittstelle zu <command
>su</command
></title>
<para
>&kdesu; benutzt den Systembefehl <command
>su</command
>, um Rechte zu erhalten. In diesem Abschnitt wird erklärt, wie &kdesu; dabei vorgeht. </para>
<para
>Da manche Implementierungen von <command
>su</command
> (&eg; die von &RedHat;) keine Passwörter von <literal
>stdin</literal
> lesen, erstellt &kdesu; ein pty/tty-Paar und führt <command
>su</command
> so aus, dass die Standard-Dateideskriptoren mit dem tty verbunden sind.</para>
<para
>Um anstelle einer interaktiven Shell einen vom Benutzer angegebenen Befehl auszuführen, benutzt &kdesu; den Befehl <command
>su</command
> mit dem Parameter <option
>-c</option
>. Dieser Parameter wird von jeder bekannten Shell verstanden, sodass er portabel einsetzbar sein sollte. <command
>su</command
> übergibt den Parameter <option
>-c</option
> an die Shell des Benutzers, unter dessen ID der Befehl ausgeführt werden soll. Diese Shell führt dann das Programm aus. Beispiel: <command
>su <option
>root -c <replaceable
>das_programm</replaceable
></option
></command
>.</para>
<para
>Statt den Befehl des Benutzers direkt mit <command
>su</command
> auszuführen, führt &kdesu; das Hilfsprogramm <application
>kdesu_stub</application
> aus. Dieses Hilfsprogramm, das unter der ID des Zielbenutzers läuft, fordert über den pty/tty-Kanal (stdin und stdout des Hilfsprogramms) einige Informationen von &kdesu; an. Danach wird das Programm des Benutzers ausgeführt. Folgende Informationen werden übergeben: die X-Anzeige, ein X-Authentifizierungs-Cookie (wenn verfügbar), die Variable <envar
>PATH</envar
> und der auszuführende Befehl. Der Grund für die Benutzung eines Hilfsprogramms ist der X-Cookie. Dieser beinhaltet sensible Informationen und kann deshalb nicht auf der Befehlszeile übergeben werden.</para>
</sect1>
<sect1 id="password-checking">
<title
>Passwort-Überprüfung</title>
<para
>&kdesu; überprüft die Passwörter, die Sie eingeben und gibt bei Falscheingabe eine Fehlermeldung zurück. Die Überprüfung erfolgt durch ein Testprogramm (<filename
>/bin/true</filename
>). Wenn die Ausführung dieses Programms erfolgreich ist, wird angenommen, dass das Passwort richtig ist.</para>
</sect1>
<sect1 id="sec-password-keeping">
<title
>Passwörter speichern</title>
<para
>Um es Ihnen so einfach wie möglich zu machen, enthält &kdesu; eine Funktion <quote
>Passwort beibehalten</quote
>. Falls Sie sich für die Sicherheit dieser Funktion interessieren, sollten Sie diesen Absatz lesen.</para>
<para
>Indem Sie &kdesu; erlauben, die Passwörter zu speichern, entsteht eine (kleine) Sicherheitslücke in Ihrem System. &kdesu; erlaubt offensichtlich nur Ihrer User-ID die Verwendung der Passwörter. Wenn Sie allerdings nicht aufpassen, kann hierdurch die Sicherheitsstufe des Systemverwalters (<systemitem class="username"
>root</systemitem
>) auf die eines normalen Benutzers (Ihre Benutzer-ID) herabgesetzt werden. Ein Hacker, der versucht, in Ihren Zugang einzubrechen, würde dann Zugang zu den Funktionen von <systemitem class="username"
>root</systemitem
> erhalten. &kdesu; versucht dies zu verhindern. Das Sicherheitskonzept, das benutzt wird, ist angemessen sicher, zumindest nach bestem Wissen des Autors. Das Konzept wird hier weiter erklärt.</para>
<para
>&kdesu; benutzt den Dämon <application
>kdesud</application
>. Der Dämon nimmt auf einem &UNIX;-Socket in <filename
>/tmp</filename
> Befehle entgegen. Die Zugriffsrechte des Sockets sind auf 0600 eingestellt, sodass nur Ihre Benutzer-ID Verbindungen zu dem Socket aufbauen kann. Wurde <quote
>Passwort beibehalten</quote
> aktiviert, führt &kdesu; Befehle durch diesen Dämon aus. &kdesu; schreibt dann den Befehl und das Passwort des Systemverwalters auf den Socket. Der Dämon führt daraufhin, wie oben beschrieben, mit Hilfe von <command
>su</command
> den Befehl aus. Danach werden Befehl und Passwort nicht gelöscht, sondern für eine bestimmte Zeit zwischengespeichert. Diese Zeit wird dem Kontrollmodul entnommen. Erfolgt innerhalb dieser Zeitspanne eine andere Anfrage für den Befehl, muss der Benutzer das Passwort nicht erneut eingeben. Um zu verhindern, dass Hacker, die in Ihren Zugang eingedrungen sind, Passwörter stehlen, wird der Dämon mit den Parametern <quote
>set-group-id nogroup</quote
> eingerichtet. Dies sollte alle normalen Benutzer (Sie eingeschlossen) daran hindern, Passwörter von dem Prozess <application
>kdesud</application
> zu bekommen. Der Dämon setzt außerdem die Umgebungsvariable <envar
>DISPLAY</envar
> auf den Wert, den der Dämon hatte, als er gestartet wurde. Das Einzige, was ein Hacker demnach tun könnte, wäre Anwendungen auf Ihrer Anzeige auszuführen.</para>
<para
>Ein Schwachpunkt in diesem Sicherheitskonzept ist die Tatsache, dass die auszuführenden Programme wahrscheinlich nicht nach Sicherheitsgesichtpunkten geschrieben wurden (&eg; setuid <systemitem class="username"
>root</systemitem
> Programme). Dies bedeutet, dass in diesen Programme Puffer-Überläufe oder andere Probleme auftreten könnten, die ein Hacker ausnutzen könnte.</para>
<para
>Die Benutzung der Funktion zum Speichern der Passwörter ist ein Kompromiss zwischen Sicherheitsansprüchen und Komfort. Überdenken Sie dies bitte und entscheiden Sie selbst ob Sie diese Funktion benutzen wollen oder nicht.</para>
</sect1>
</chapter>
<chapter id="Author">
<title
>Autor</title>
<para
>&kdesu;</para>
<para
>Copyright 2000 &Geert.Jansen;</para>
<para
>&kdesu; wurde von &Geert.Jansen; geschrieben. Es basiert irgendwie auf Pietro Iglios &kdesu;, Version 0.3. Pietro und Geert Jansen sind übereingekommen, dass Geert Jansen das Programm in Zukunft pflegen wird.</para>
<para
>Der Autor ist unter folgender Adresse zu erreichen: &Geert.Jansen.mail;. Bitte schicken Sie ihm alle Fehler die Sie finden, sodass er Sie entfernen kann. Wenn Sie Vorschläge zu diesem Programm haben, können Sie Geert Jansen gerne anschreiben.</para>
<para
>Übersetzung Philipp Siegert<email
>siegert@pp-services.de</email
></para
> &underFDL; &underArtisticLicense; </chapter>
</book>
<!--
Local Variables:
mode: sgml
sgml-omittag: nil
sgml-shorttag: t
End:
-->
@@ -0,0 +1,379 @@
<?xml version="1.0" ?>
<!DOCTYPE refentry PUBLIC "-//KDE//DTD DocBook XML V4.5-Based Variant V1.1//EN" "dtd/kdedbx45.dtd" [
<!ENTITY % German "INCLUDE">
]>
<refentry lang="&language;">
<refentryinfo>
<title
>KDE-Benutzerhandbuch</title>
<author
>&Lauri.Watts; &Lauri.Watts.mail;</author>
<date
>2010-09-18</date>
<productname
>K Desktop Environment</productname>
</refentryinfo>
<refmeta>
<refentrytitle
><command
>kdesu</command
></refentrytitle>
<manvolnum
>1</manvolnum>
</refmeta>
<refnamediv>
<refname
><command
>kdesu</command
></refname>
<refpurpose
>Führt ein Programm mit erweiterten Rechten aus.</refpurpose>
</refnamediv>
<refsynopsisdiv>
<cmdsynopsis
><command
>kdesu</command
> <group choice="opt"
><option
>-c</option
> <replaceable
> command</replaceable
></group
> <group choice="opt"
><option
>-d</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>-f</option
> <replaceable
> file</replaceable
></group
> <group choice="opt"
><option
>-i</option
> <replaceable
> icon name</replaceable
></group
> <group choice="opt"
><option
>-n</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>-p</option
> <replaceable
> priority</replaceable
></group
> <group choice="opt"
><option
>-r</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>-s</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>-t</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>-u</option
> <replaceable
> user</replaceable
></group
> <group choice="opt"
><option
>--noignorebutton</option
></group
> <group choice="opt"
><option
>--attach</option
> <replaceable
> winid</replaceable
></group
> </cmdsynopsis>
<cmdsynopsis
><command
>kdesu</command
> <arg choice="opt"
>Allgemeine &kde;-Optionen</arg
> <arg choice="opt"
>Allgemeine &Qt;-Optionen</arg
> </cmdsynopsis>
</refsynopsisdiv>
<refsect1>
<title
>Beschreibung</title>
<para
>&kdesu; ist die grafische Oberfläche von KDE für den &UNIX;-Befehl <command
>su</command
>. Sie können damit durch Eingabe des Passworts ein Programm unter einem anderen Benutzer laufen lassen. &kdesu; ist ein unprivilegiertes Programm, es verwendet das im System vorhandene <command
>su</command
>.</para>
<para
>&kdesu; bietet eine zusätzliche Funktionalität: Es kann sich Passwörter merken. Wenn Sie diese Funktion benutzen, müssen Sie für jeden Befehl das Passwort nur einmal eingeben.</para>
<para
>Dieses Programm ist für den Start aus der Befehlszeile oder über <filename
>.desktop</filename
>-Dateien gedacht.</para>
<para
><command
>kdesu</command
> wird nicht mehr in <userinput
> $(kf5-config --prefix)</userinput
>/bin, sondern in <userinput
>kf5-config --path libexec</userinput
> installiert. Daher ist es nicht mehr in Ihrem <envar
>Pfad</envar
>. Verwenden Sie deshalb <userinput
>$(kf5-config --path libexec)<command
>kdesu</command
></userinput
>, um <command
>kdesu</command
> aufzurufen.</para>
</refsect1>
<refsect1>
<title
>Parameter</title>
<variablelist>
<varlistentry>
<term
><option
>-c <replaceable
>command</replaceable
></option
></term>
<listitem
><para
>Dies gibt den Befehl an, der als Benutzer root ausgeführt werden soll. Er muss als Parameter übergeben werden. Wenn Sie beispielsweise eine neue Dateiverwaltung starten wollen, geben Sie auf der Befehlszeile Folgendes ein: <userinput
>$(kf5-config --path libexec)<command
>kdesu <option
>-c <replaceable
> &dolphin;</replaceable
></option
></command
></userinput
></para
></listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-d</option
></term>
<listitem
><para
>Debug-Informationen anzeigen.</para
></listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-f <replaceable
>datei</replaceable
></option
></term>
<listitem
><para
>Dieser Parameter erlaubt die Verwendung von in &kdesu; in <filename
>.desktop</filename
>-Dateien. Hierüber wird &kdesu; mitgeteilt die durch <parameter
>file</parameter
> angegebene Datei zu untersuchen. Ist die Datei vom aktuellen Benutzer schreibbar, führt &kdesu; den Befehl als aktueller Benutzer aus. Ist die Datei nicht schreibbar, wird der Befehl als Benutzer <parameter
>user</parameter
> (Vorgabe ist hier root) ausgeführt.</para>
<para
><parameter
>file</parameter
> wird wie folgt ausgewertet: wenn <parameter
>file</parameter
> mit einem <literal
>/</literal
> beginnt, wird er als absoluter Dateiname behandelt. Anderenfalls wird er als Name einer globalen Einrichtungsdatei von &kde; behandelt.</para
></listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-i</option
> <replaceable
>symbolname</replaceable
></term>
<listitem
><para
>Angabe des Symbols für den Passwort-Dialog. Sie können hier auch nur den Namen ohne Erweiterung angeben.</para>
</listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-n</option
></term>
<listitem
><para
>Passwort nicht merken. Hierüber wird das Ankreuzfeld <guilabel
>Passwort beibehalten</guilabel
> deaktiviert.</para
></listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-p</option
> <replaceable
>priorität</replaceable
></term>
<listitem>
<para
>Legt die Priorität fest. Diese kann eine beliebige Zahl zwischen 0 und 100 sein, wobei 100 die höchste Priorität ist und 0 die niedrigste. Die Voreinstellung ist 50.</para>
</listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-r</option
></term>
<listitem
><para
>Echtzeit-Priorität verwenden.</para>
</listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-s</option
></term>
<listitem
><para
>Hält den kdesu-Dienst an. Das ist der Dienst, der im Hintergrund die Passwörter vorhält. Diese Funktion kann auch beim ersten Start von &kdesu; über <option
>-n</option
> abgeschaltet werden.</para
></listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-t</option
></term>
<listitem
><para
>Terminal-Ausgabe aktivieren. Hierdurch wird das Beibehalten der Passwörter ausgeschaltet. Dies dient hauptsächlich dem Debuggen. Wenn Sie eine Anwendung für die Konsole ausführen wollen, benutzen Sie stattdessen den Befehl <command
>su</command
>.</para
> </listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>-u</option
> <replaceable
> benutzer</replaceable
></term>
<listitem
><para
>Obwohl &kdesu; meistens dazu verwendet wird einen Befehl als Systemverwalter auszuführen, können Sie jeden Benutzer mit dem entsprechenden Passwort angeben.</para>
</listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>--noignorebutton</option
></term>
<listitem
><para
>Keinen Ignorieren-Knopf anzeigen.</para>
</listitem>
</varlistentry>
<varlistentry>
<term
><option
>--attach</option
> <replaceable
> winid</replaceable
></term>
<listitem
><para
>Macht den Dialog temporär für das durch winid angegebene Fenster.</para>
</listitem>
</varlistentry>
</variablelist>
</refsect1>
<refsect1>
<title
>Siehe auch</title>
<para
>su(1)</para>
<para
>Eine ausführlichere Dokumentation finden Sie über <ulink url="help:/kdesu"
>help:/kdesu</ulink
> (Geben Sie diese &URL; in die Adressleiste von &konqueror; ein oder rufen Sie <userinput
><command
>khelpcenter</command
> <parameter
>help:/kdesu</parameter
></userinput
> auf.)</para>
</refsect1>
<refsect1>
<title
>Beispiele</title>
<para
>Starte <command
>kfmclient</command
> als Benutzer <systemitem class="username"
>jim</systemitem
>, und zeige das Symbole von &konqueror; im Passwortdialog:</para>
<screen
><userinput
>$(kf5-config --path libexec)<command
>kdesu</command
> <option
>-u jim</option
> <option
>-i konqueror</option
> <command
>kfmclient</command
></userinput
></screen>
</refsect1>
<refsect1>
<title
>Autoren</title>
<para
>&kdesu; wurde geschrieben von &Geert.Jansen; &Geert.Jansen.mail; und <personname
><firstname
>Pietro</firstname
><surname
>Iglio</surname
></personname
> <email
>iglio@fub.it</email
>. </para>
</refsect1>
</refentry>